Die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder aus Mehring/Mosel hat ein neues Dienstfahrzeug erhalten. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder aus Mehring/Mosel hat ein neues Dienstfahrzeug erhalten. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder hat in Trier ihr neues "Dienstfahrzeug" erhalten. Das Auto, ein Audi A1, wird der Deutschen Weinkönigin gemeinsam von der Sparkasse Trier, dem Autohaus Kuhlo aus Wittlich und dem Moselwein e.V. für ihr Amtsjahr zur Verfügung gestellt. 
Günther Passek, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Trier, Gerardo Strusi vom Autohaus Kuhlo in Wittlich und Weinbaupräsident Rolf Haxel als Vorsitzender des Moselwein e.V. übergaben den Audi A1 Sportback 1.6 TDI vor der Porta Nigra in Trier an die junge Winzerin aus Mehring.
Lena Endesfelder freute sich sichtlich über den weißen Audi mit schwarzem Dach, mit dem sie nun zu ihren zahlreichen Einsätzen als Repräsentantin der deutschen Winzer fahren wird. Bis Ende September, wenn ihre Amtszeit endet, wird sie viele Tausend Kilometer mit dem Wagen zurücklegen. Die Deutsche Weinkönigin ist national und international unterwegs, um bei mehreren Hundert Veranstaltungen für die Weine aus den deutschen Anbaugebieten zu werben. Erster Einsatz für das neue Weinköniginnen-Auto ist eine Fahrt zu einer Tagung in  Ortenberg im Weinanbaugebiet Baden.

© Moselwein e.V.  06.03.2017


Weinpräsentation in eindrucksvollem Rahmen: Antike Mauern und moderner Glasbau bieten die Kulisse für das Weinforum Mosel in Trier. Foto: Ansgar Schmitz
Weinpräsentation in eindrucksvollem Rahmen: Antike Mauern und moderner Glasbau bieten die Kulisse für das Weinforum Mosel in Trier. Foto: Ansgar Schmitz

Weinforum Mosel in Trier zieht 2.000 Besucher an - Neues Konzept findet Zustimmung

Drei Tage lang herrschte in den römischen Thermen am Viehmarkt in Trier beste Stimmung: Mehr als 200 prämierte Weine von rund 50 Erzeugern des Moselgebietes begeisterten beim Weinforum Mosel das Publikum. Die Qualität der Weine - vorwiegend aus dem Jahrgang 2015 - wurde allenthalben gelobt.

Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. veranstalteten die Leistungsschau der Landesweinprämierung zum 25. Mal in Trier. Wieder war die Resonanz enorm, 2.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Walter Clüsserath als Vorstandsmitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hatte am Freitagmorgen in Vertretung von Kammerpräsident Norbert Schindler rund 200 Ehrengäste aus Weinwirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltungen begrüßt, bevor Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt die Veranstaltung offiziell eröffnete.

Positiv wurde von den meisten Besuchern sowie den ausstellenden Winzern das zum Jubiläum geänderte Veranstaltungskonzept aufgenommen, auf das Weinbaupräsident Rolf Haxel in seinem Grußwort hinwies. Die große Mehrheit der Gäste begrüßte, dass nun mehr Top-Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine selbst dem Publikum vorstellten und so der direkte Austausch zwischen Erzeuger und Konsument intensiviert wurde. Waren bis 2016 nur Ehrenpreisträger der Prämierung mit eigenem Stand beim Weinforum in Trier anwesend, so waren für 2017 erstmals auch weitere Betrieben aus der Bestenliste der Landesweinprämierung eingeladen worden, eine Auswahl aus ihrem Sortiment zu präsentieren. Manch langjähriger Besucher des Weinforums vermisste allerdings die Thementische, an denen - sortiert nach Rebsorten und Geschmacksrichtungen - prämierte Weine verschiedener Produzenten nebeneinander verkostet werden konnten. Vor allem den Thementisch mit Winzersekt hatten über die Jahre viele Besucher besonders schätzen gelernt.

Vergleiche zwischen den Weinen verschiedener Top-Erzeuger ermöglichten aber weiterhin mehrere thematisch strukturierte Präsentationen. So konnten erstmals beim Weinforum Mosel die Siegerweine der Landesweinprämierung aus den Anbaugebieten Mosel, Ahr, Nahe und Mittelrhein nebeneinander probiert werden. In der Präsentation "Staatsehrenpreisträger am Fluss" standen Kostproben von allen Spitzenbetrieben der Landesweinprämierung aus dem Moselgebiet auf einem Tisch. Ebenso bot eine vom DLR Mosel präsentierte Auswahl von prämierten Mosel-Weinen aus der internationalen Steillagenprämierung CERVIM interessante Vergleiche. Für die kommenden Jahre planen die Veranstalter, immer wieder wechselnde Themenverkostungen beim Weinforum Mosel anzubieten. Die Anregungen aus den Reihen der Besucher werden hierbei auch berücksichtigt werden.

Generell herrschte eine angenehme Stimmung. Das einzigartige architektonische Ambiente der antiken Mauern mit dem modernen Glas- und Stahlüberbau der Ungers-Vitrine sorgte in Verbindung mit der hervorragenden Weinauswahl für eine besondere Verkostungsatmosphäre. Im Publikum mischten sich erfahrene Weinfreunde und Weinfachleute aus der gesamten Region mit jungen, genussorientierten und qualitätsbewussten Verbrauchern. Für viele Besucher ist das Weinforum in Trier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre zwanglos viele Weine zu probieren und neben etablierten Weingütern auch neue, hervorragende Produzenten zu entdecken. Den Teilnehmern der Landesweinprämierung bietet die Veranstaltung eine Plattform, um ihre regionale Kundschaft zu pflegen und neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Das 26. Weinforum Mosel findet im Januar 2018 in den Viehmarktthermen in Trier statt. Karten werden ab November 2017 im Vorverkauf erhältlich sein. Weitere Informationen: www.weinforum-trier.de

© Moselwein e.V. 23.01.2017 


Lena Endesfelder aus Mehring ist Deutsche Weinkönigin.

Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkoenigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI
Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkönigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI

Mehring. Riesengroßer Jubel in Mehring: Lena Endesfelder ist am Freitag Abend in der Mainzer Rheingoldhalle zur 68. Deutschen Weinkönigin gewählt worden.
Die 23-Jährige Winzerin aus der Mittelmosel-Gemeinde setzte sich gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch und tritt somit die Nachfolge von Josefine Schlumberger aus dem Weinanbaugebiet Baden an.

"Ich bin einfach überwältigt, dass ich es wirklich geschafft habe. Sonst sieht man so etwas immer im Fernsehen - und jetzt bin ich selbst da. Einfach fantastisch", strahlte Endesfelder, die sich als 2015/16er Moselweinkönigin zunächst für den Vorentscheid am vergangenen Samstag und dann für die Finalrunde qualifiziert hatte.
Besonders dankte sie den zahlreich mitgereisten Anhängern, die sie auch während der live im SWR-Fernsehen übertragenen Sendung immer wieder lautstark unterstützt hatten: "Sie waren ganz wichtig. Egal, wie es hier ausgeht - ich wusste, dass sie hinter mir stehen."

Ein Jahr lang wird Lena Endesfelder nun weltweit bei zahlreichen Veranstaltungen für den deutschen Wein werben und auch ihren Heimatort und dessen Rebensäfte noch bekannter machen.
Dabei wird sie von den beiden Deutschen Weinprinzessinnen Christina Schneider aus Sommerach (22, Franken) und Mara Walz aus Vaihingen/Enz (26, Württemberg) unterstützt.

Die neue Deutsche Weinkönigin wuchs in einer Mehringer Winzerfamilie auf und führt den Familienbetrieb zusammen mit Mutter und Schwester in dritter Generation. Sie hat im vergangenen Jahr den Bachelor of Science Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim erworben.

Nach Margret Hoffranzen, später Willmes (1956/57), und Jutta Fassian (Fassian-Emmrich; 1987/88) ist Lena Endesfelder bereits die dritte Deutsche Weinkönigin aus Mehring. Zum zwölften Mal wurde seit 1949 eine deutsche Weinhoheit aus dem Weinanbaugebiet Mosel (seit 2006; davor: Mosel-Saar-Ruwer) gewählt.

© WSV 30.09.2016


Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.
Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.

Die 21-jährige Lisa Schmitt ist neue Gebietsweinkönigin von Mosel, Saar und Ruwer im Amtsjahr 2016/2017. Sie studiert Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim und stammt aus einem Weinbaubetrieb in Leiwen. Ihr zur Seite stehen Anna-Maria Dehen (23) aus Müden und Sarah Schmitt (20) aus Konz-Filzen. Die drei werden nun ein Jahr lang in ganz Deutschland und im Ausland unterwegs sein und für das Weinbaugebiet Mosel, die Weinwirtschaft sowie ihre Weine und Sekte auf zahlreichen Veranstaltungen bei Messen, Weinproben und Events werben.

Die Wahl fand am 16. September 2016 in der Europahalle in Trier statt. 24 Juroren aus Weinfachleuten, Touristikern und Medienvertretern sowie die drei Bürgermeister der Heimatgemeinden der Kandidatinnen hatten die Qual der Wahl, denn die drei lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Fachbefragung und ihren Auftritten beim abendlichen Bühnenprogramm vor großem Publikum.

Weinbaupräsident Rolf Haxel, Vorsitzender vom Moselwein e.V., lobte das große Engagement und fundierte Fachwissen der drei Kandidatinnen um die neue Moselkrone. Alle drei hätten es verdient gehabt, den Sieg davon zu tragen, leider könne allerdings ja nur eine die Gebietsweinkönigin werden. Am Nachmittag stellten sich Anna-Maria Dehen, Lisa Schmitt und Sarah Schmitt der Fachbefragung. Sie mussten einen Wein fachgemäß beschreiben und erkannten den 2015er Riesling feinherb in der Blindprobe ohne größere Schwierigkeiten. Danach folgten drei gleichlautende Fragen:
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Lebendige Moselweinberge?
Welche Tipps können Sie einem Weinfreund und einer Familie für einen Urlaub in der Weinkulturlandschaft Mosel geben?
Warum ist das Amt der Gebietsweinkönigin heute noch zeitgemäß?
Die nächste Aufgabe bestand darin, jeweils einen Umschlag mit einer Fachfrage aus den Bereichen Verbraucherfragen, Fragen aus dem Weinbau und der Weinbereitung sowie dem Weinmarketing zu ziehen, um diese Fragen dann möglichst umfassend und korrekt zu beantworten. Schon hierbei zeigte sich, dass alle drei das Metier beherrschen.

Bei der Abendveranstaltung konnten sie dann ihre Schlagfertigkeit und rhetorischen Fähigkeiten vor 450 Gästen in der Trierer Europahalle unter Beweis stellen. Darunter waren natürlich die Fan-Clubs aus den drei Weinorten der Terrassenmosel, Mittelmosel und der Saar, die ihre Kandidatinnen lautstark unterstützten. Die Moderation lag in den bewährten Händen von SWR-Journalist Ludger Peters. Durch eine Filmeinspielung, initiiert durch thein-media, erhielt das Publikum einen kurzen Einblick in das Leben und Wirken der Kandidatinnen. Dann mussten sie in Blindprobe einen Riesling, einen Elbling und einen Weißburgunder erkennen und dies war tatsächlich gar nicht so einfach. Beim Weinspiel, füllen einer Flasche, verkorken, etikettieren, entkorken, einschenken und servieren, wurde es dann praktisch. Schließlich rundete eine kurze Rede mit fünf eingeblendeten Begriffen die Aufgaben der drei Kandidatinnen ab.

Mit ihrer Stimmabgabe entschieden sich die Juroren dann für die Leiwenerin Lisa Schmitt, die bei all ihren Aufgaben überzeugte und wohl einen Tick in der Gunst Entscheider vorne lag. Die beiden unterlegenen Anna-Maria Dehen und Sarah Schmitt brauchen aber keineswegs enttäuscht zu sein. Auch ihre Leistungen waren hervorragend, auch sie werden ja ein Jahr lang eine Krone der Weinprinzessin der Mosel tragen und das Anbaugebiet als Repräsentantin vertreten.

Riesigen Applaus erhielten die scheidenden Weinmajestäten, Weinkönigin Lena Endesfelder sowie ihre Prinzessinnen Lena Esseln und Kristin Weinand. Sie hatten im Amtsjahr 2015/2016 einen tollen Job gemacht und die Moselregion hervorragend vertreten, wie Weinbaupräsident Rolf Haxel in seiner Verabschiedungsrede betonte. Sie erhielten von der Weinwerbung ein kleines Abschiedsgeschenk und versprachen, sich weiterhin für den Moselwein zu engagieren. Lena Endesfelder wünschten alle Anwesenden viel Glück und Erfolg bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin in den nächsten beiden Wochen.

Während der Abendveranstaltung konnten die Gäste in der Europahalle Weine aus der Jahresauswahlprobe genießen. Schmackhafte Brotspezialitäten wurden gereicht von der Bäckerei "die Lohners" und für das Glas Mineralwasser zwischendurch sorgte der Gerolsteiner Brunnen. Die Moselland Winzergenossenschaft war vertreten mit einem Begrüßungssekt und einer 2015er Müdener Funkenberg Riesling Spätlese der Premiumserie Goldschild. Die neue Gebietsweinkönigin Lisa Schmitt darf sich freuen auf ihr "Dienstfahrzeug" einen Opel Adam vom Autohaus Lingnau.

© Moselwein e.V. 16.09.2016